Hugo meets Hassel

Workshop Urbane Biomasseproduktion „Hugo meets Hassel“

Ort:                               Essen, Zollverein
Zeit:                              26. November 2014
Auftraggeber:               EnergieArgentur. NRW

In Gelsenkirchen werden derzeit zwei Projekte entwickelt, in denen der Biomasseanbau im urbanen Raum erprobt werden soll. Sowohl der „Biomassepark Hugo“ als auch der „Stadtteilpark Hassel“ liegen im Gelsenkirchener Norden auf ehemaligen Standorten der Montanindustrie. Auf der Zeche Hugo wurde Kohle gefördert, am Standort Hassel eine Kokerei betrieben. Im Zuge des Strukturwandels und als Bestandteil des Emscher Landschaftsparks sollen beide Standorte neu belebt werden und zwar durch eine neuartige Kombination von Biomasseanbau und öffentlichem Park.
Die Akteure der Projekte Hassel und Hugo überschneiden sich teilweise, gleichwohl besteht kein regelmäßiger oder systematischer Austausch zwischen diesen Projekten. Um einen solchen Austausch zu befördern, aber auch um eigene Angebote darlegen zu können, hat sich das Themenfeld Biomasse der EnergieAgentur NRW bereit erklärt, einen Workshop „Urbane Biomasseproduktion“ zu unterstützen.
Die Erzeugung regenerativer Energien im Ballungsraum ist immer noch Neuland. Dies gilt auch für die holzartige Biomasse und im Besonderen für die Anlage von Kurzumtriebsplantagen. Kommunen und Akteure, die sich im Rahmen der Energiewende dieser Aufgabe stellen, sehen sich mit vielen Fragen konfrontiert. Umso wichtiger ist ein früher Austausch aller Akteure, wie auch der Workshop „Urbane Biomasseproduktion“ gezeigt hat. In der Einbringung unterschiedlicher Positionen wurden die Grenzen, aber auch die Chancen der Projekte auf Hugo und Hassel sowie einer urbanen Biomasseproduktion im Allgemeinen deutlich.
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