Landwirtschaft in der Emscheraue

Landwirtschaft in der Emscheraue

Zeit:                            03/2008 – 10/2008
Auftraggeber:             Emschergenossenschaft

Der Umbau der Emscher von einem offenen Abwasserkanal in ein Gewässer mit ökologischem
Potenzial verändert das Bild des Emscherraumes grundlegend. Betroffen davon ist auch die
Landwirtschaft, die im Ballungsraum Ruhrgebiet unter besonderen Umständen wirtschaftet:
Chancen durch eine große Nachfrage nach frischen Produkten und Dienstleistungen stehen
Nachteilen wie geringem Flächenangebot, hohen Pachtpreisen und schwierigen Nachbarschaften
gegenüber.
Um die Position der Landwirtschaft im Emscherraum nicht weiter zu schwächen hat sich
die Untersuchung zum Ziel gesetzt, mögliche Kombinationen von Auenentwicklung mit ökologischem Potenzial und landwirtschaftlicher Nutzung zu identifizieren und auf ihre Umsetzbarkeit im ökologischen Schwerpunkt Holtener Feld zu prüfen. Agrarnutzungstypen
wurden auf ihre Verträglichkeit mit regelmäßiger Überflutung durch die Emscher überprüft und
in ihren Raumansprüchen analysiert. Auf dieser Basis wurden Szenarien für die Entwicklung des
Holtener Feldes erstellt und bewertet. Favorisiert wird gegenüber der rein ökologischen Entwicklung eine gemischte, an unterschiedliche Stand- und Überflutungsbedingungen angepasste, landwirtschaftliche Nutzung.

Emscherumbau Oberhausen - A4 Blatt2 Emscherumbau Oberhausen - A4 Blatt1