Masterplan Emscher Landschaftspark 2010

Masterplan Emscher Landschaftspark 2010
Nachhaltige Land- und Forstwirtschaft

Ort:                                 Emscher Landschaftspark
Zeit:                                09/2003 – 01/2004
Auftraggeber:                 ProjektRuhr GmbH

Der Emscher Landschaftspark sucht ein neues Profil.
Welche Rolle nehmen dabei Acker, Wald und Wiese ein?
Der Park braucht diese “Hälfte des Parks” als Oberfläche, mit der er seine regionale Existenz signalisiert.
Die Studie empfiehlt das Urbane der Land- und Forstwirtschaft zu Konzept zu machen: Multifunktionalität, Dienstleistungsorientierung, Innovativität. Die urbane Landwirtschaft als städtisches Element verstanden.
Die Studie setzt sich zudem mit dem Prozess der Schrumpfung auseinander. Ein Wald von 10.000 ha wächst auf und stellt die Frage seiner Gestaltung. In Modellen wird aufgezeigt, dass das Primat der Wildnis nicht ausreicht um die Flächen positiv zu definieren.
Modelle thematisieren die Wiedernutzung, die Rekultivierung von Brachen. Sie reichen von neuem forstwirtschaftlichem Engagement über Möglichkeiten privater Aneignung bis hin zu neuer Primärproduktion und Formen innovativer Energiewirtschaft.
Das Primat der Nutzung gründet dabei nicht nur im Ökonomischen, sondern hat landeskulturelle Dimensionen: Wo Äcker und Gärten bestellt werden, Gehölzränder beschnitten werden, markiert die Nutzung die Territorien des Öffentlichen und dient der kulturellen Selbstvergewisserung.
Em 040120 Konzept Gesamtraum

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