Europäische Schule München

Europäische Schule München

Ort:                          München (D)
Wettbewerb:            2011 | 3. Preis mit Bez + Kock

Das Wettbewerbsgebiet wird geprägt von den geschützten Landschaftsbestandteilen im Norden und Süden. Dem alten Baumbestand entlang des General-Kalb-Wegs im Westen und dem Vernetzungstreifen entlang der Bahntrasse im Osten.
Diese Strukturen bleiben erhalten oder werden im Zuge von Ausgleichsmaßnahmen weiter aufgewertet. Sie geben dem zu entwickelnden Gebiet einen starken landschaftlich geprägten Rahmen. In diesem Rahmen wird nun ein ausdifferenziertes und den neuen Nutzungen entsprechendes Freiraumangebot geschaffen.
Im Süden des Wettbewerbsgebietes spannt sich der Quartiersplatz zwischen den neuen Gebäuden Schule, Kerngebiet, Kindergarten und der S-Bahn mit dem Halt Fasangarten auf. Ein neuer öffentlicher Raum entsteht. Belebt und frequentiert durch Schüler, Eltern, Kinder, Anwohner, Nutzer des ÖPNV, Konsumenten und Passanten… Für die neuen angrenzenden Nutzungen bietet er eine Projektionsfläche, für die Wohnquartiere im Osten und Westen wird er zum Zentrum und Treffpunkt. Der S-Bahnhalt Fasangarten ist in die Gesamtgestaltung des Platzes integriert.
Mit der Platzierung des Schulgebäudes und seiner kompakten Organisation unter einem Dach ist es gelungen, die Freiräume klar zu gliedern und eng mit dem Gebäude zu verzahnen.
Eine Besonderheit des Schulgebäudes sind die den Klassenhäusern zugeordneten Gartenhöfe. Die Klassen können ihre eigenen Gärten bewirtschaften. Baulich gefasst erhält der Kindergarten einen abgeschlossenen Hof, der Spiel und frühkindliche Erfahrungen an einem geschützten Ort ermöglicht.

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